17.06.2013

Leckerfeine Kirsch-Cupcakes und Neuigkeiten ohne Ende!

© Marcell Nimführ 
© Marcell Nimführ
© Marcell Nimführ
Die letzten Tage waren leider alles andere als gemütlich. Ich wurde krank, war ständig müde und geschlaucht und hab' es einfach nicht geschafft die versprochenen, leckeren Kirsch-Cupcakes für euch zu posten oder euch gar von meiner frischen, feinen Zusammenarbeit mit dem lieben Marcell zu erzählen. Das muss jetzt natürlich so rasch wie nur möglich nachgeholt werden, weshalb ich am besten gleich damit anfange!

Das hinter der Kamera ist Marcell! *mitdemFingerzeig*

Marcell Nimführ vom Kollektiv Fischka ist leidenschaftlicher Fotograf mit großem Appetit. Er fotografiert zumeist Reportagen und Werbung. In seiner Zusammenarbeit mit Sweet Trolley freut er sich darauf, seine "Models" perfekt ins Licht zu setzen und danach mit Genuss zu verspeisen. Und weil das so wunderbar passt, werdet ihr in Zukunft nicht nur weitere, wunderschöne Bilder zu sehen kriegen, sondern auch immer wieder Infos, Tipps & Tricks zum Thema (Essen) Fotografieren! Darum wird sich in Zukunft Marcell kümmern, alle zusammen: "Hallo Marcell!" :o)

Ihr könnt also gespannt sein, ich bin es auch! Die Gastbeiträge sowie die Kooperationen-Beiträge werden natürlich immer als solche getaggt damit ihr sie rasch findet und alles schön transparent bleibt, darauf legen wir ja alle sehr viel Wert! Achja, bevor ich's vergesse! Solltet ihr Fragen haben oder euch seine Arbeiten etwas genauer anschauen wollen, stattet ihm doch am besten einen Besuch ab, hier seine Website: www.fischka.com

Und damit ihr gleich einen Eindruck unserer Zusammenarbeit bekommt, beginnen wir am besten mit den leckeren Kirsch-Cupcakes, natürlich inklusive sommerlichem Rezept! Vorhang auf!

Wenn ihr genau hinseht, mekrt ihr, dass dieses Frosting zweifarbig ist! Wie das geht? Schaut  euch doch am besten  diese Anleitung etwas genauer an, es ist auch gar nicht schwer! 

© Marcell Nimführ
für 12 Cupcakes braucht man:
270 g Mehl
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
150 Zucker
120 Butter
1 Ei
250 ml Schlagobers
1 Vanilleschote
12 TL Weichsel-Marmelade

300 g Frischkäse
200 g Mascarpone
100 g Puderzucker
12 frische Kirschen

1. Den Backofen auf 165°C vorheizen und die Milch langsam in einem Topf erhitzen. Vanlleschote auskratzen, gemeinsam mit dem Schlagobers aufkochen, vom Herd nehmen und vollständig auskühlen lassen.

2. Butter und Zucker schaumig rühren und das Ei sorgfältig einrühren. Mehl, Salz und Backpulver in einer weiteren Schüssel mit einem Schneebesen sorgfältig vermischen und abwechselnd mit der ausgekühlten Vanillesahne in den Teig rühren.

3. Den Teig mit einem Eisportionierer in ein, mit Papierförmchen ausgelegtes, Muffinsblech füllen. Jeweils einen Teelöffel Weichselmarmelade auf den Teig geben und mit weiterem Teig "zudecken". Etwa 20-25 Minuten backen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

4. Für das Frosting Mascarpone, Frischkäse und gesiebten Puderzucker sorgfältig verrühren. Die Creme in einen Spritzsack füllen, die ausgekühlten Cupcakes damit verzieren, Kirsche auf dem Topping platzieren und bis zum Servieren in den Kühlschrank stellen.

01.06.2013

Marmor-Gugelhupf mit Schokoladensauce und frischen Physalis



Endlich Wochenende! Und zur Feier gibt's heute feinen Marmor-Gugelhupf mit Schokoladensauce und frischen Physalis! Die Früchte passen meiner Meinung nach einfach perfekt zu Schokolade, aber man muss aufpassen, dass man sie nicht darin ertränkt und ihren Geschmack komplett überdeckt. Das wäre nämlich wirklich schade! Ein paar Rippen reichen für den ganzen Kuchen - hier gilt "Weniger ist mehr". Probiert ihn doch einfach mal aus, er schmeckt wirklich fantastisch und er eignet sich auch wunderbar als süßes, kleines Frühstück für die nächsten Tage. Ich hab' mich an das leckere Rezept der lieben S. gehalten und die Mengen einfach halbiert, da ich eine sehr kleine Form verwendet habe, hier findet ihr das Rezept für einen "normal" großen Gugelhupf!

für den kleinen Gugelhupf braucht ihr:
2 Eier
50g Zucker
110 g Butter
2 EL selbstgemachter Vanillezucker
60 g Puderzucker
110 g Mehl
1/2 Packung Backpulver
65 ml Milch
2 cl gut gealterter Jamaica-Rum (je edler desto feiner der Geschmack)
3 EL Kakaopulver
Semmelbrösel (für die Form)

3-4 Rippen Zartbitterschokolade
1 Schälchen Physalis

1. Die Eier trennen und Schnee schlagen. Zucker zum Eischnee hinzufügen und den übriggebliebenen Dotter mit  der Butter, dem Vanillezucker und dem Rum schaumig rühren. Puderzucker einsieben und rühren bis die Masse heller, aber noch zart pastellgelb ist.

2. Mehl und Backpulver gut vermengen und abwechselnd mit der  Milch in die Dottermaße einrühren. Den Schnee unterheben, eine Form mit Butter einfetten und mit Semmelbröseln dünn bestäuben.

3. Ein Drittel der Teigmasse in die Form gießen und in den restlichen Teig ca. 3 EL Kakaopulver sieben. Die restliche Teigmasse in die Form geben und mit einer Gabel den Teig von unten hinaufziehen und die Form, für den Marmoreffekt, dabei im Uhrzeigersinn drehen.

4. Bei 180°C (Umluft) auf mittlerer Schiene etwa 30 Minuten backen und auskühlen lassen.

5. Schokolade schmelzen und über den Gugelhupf gießen. Mit frischen Physalis garnieren und servieren.

29.05.2013

Let The Sunshine In: Peace-Cupcakes



Wenn der Mai schon so kalt und verregnet ist, dann können wenigstens die Cupcakes ein bisschen Sommerfeeling verbreiten. Deshalb gibt's bei uns heute "Hippie-Cupcakes" Die Peace-Symbole sind gar nicht so schwer herzustellen wie man denkt. Ich habe den Prozess extra fotografiert um ihn zu veranschaulichen. Ein Foto reicht dazu nämlich völlig. Man braucht lediglich eine ausgedruckte Vorlage, Backpapier und geschmolzene Schokolade in einem kleinen Spritzbehälter. Ich verwende gerne diese kleinen Dekorfläschchen aus Kunststoff weil geschmolzene Schokolade sehr flüssig ist und ich damit präziser arbeiten kann. Aber dazu gleich mehr, zuerst mal das Rezept für die fruchtig-feinen Cupcakes!

für 12 Cupcakes braucht man:
270 g Mehl
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
150 Zucker
120 Butter
1 Ei
250 ml Milch
1 Vanilleschote
2 Pfirsiche

300 g Frischkäse
200 g Mascarpone
100 g Puderzucker

1. Den Backofen auf 165°C vorheizen und die Milch langsam in einem Topf erhitzen. Vanlleschote auskratzen, gemeinsam mit der Milch aufkochen, vom Herd nehmen und vollständig auskühlen lassen.

2. Pfirsich klein würfelig schneiden und einstweilen in den Kühlschrank stellen. Butter und Zucker schaumig rühren und das Ei sorgfältig einrühren. Mehl, Salz und Backpulver in einer anderen Schüssel mit einem Schneebesen vermischen und abwechselnd mit der ausgekühlten Vanillemilch in den Teig rühren.

3. Die Fruchtwürfel aus dem Kühlschrank nehmen und vorsichtig unter den Teig heben heben und diesen dann mit einem Eisportionierer in ein, mit Papierförmchen ausgelegtes, Muffinsblech füllen. Etwa 20-25 Minuten backen und auf einem Gitter auskühlen lassen.

4. Für das Frosting Mascarpone, Frischkäse und gesiebten Puderzucker sorgfältig verrühren. Die Creme in einen Spritzsack füllen, die ausgekühlten Cupcakes damit verzieren und in den Kühlschrank stellen.


{Schokoladige Peace-Symbole}



Zuerst sei gesagt, dass man die Peace-Zeichen auch wunderbar gegen Herzen, Sternchen oder sonstige hübsche Formen austauschen kann. Aber Achtung, alle Ambitionen für komplizierte Werke in Ehren, aber je  verwinkelter und kleiner desto komplizierter wird's! Wer so etwas noch nie gemacht hat (oder malerisch ungefähr gleich talentiert ist wie ich) hält sich am besten an einfache Formen!

dafür braucht man:
1/2 Tafel Zartbitterschokolade
Nonpareilles

Ausgedruckte Vorlage
Spritzflasche/-behälter mit schmaler Öffnung
Backpapier
eventuell ein paar Büroklammern zum feststecken des Papiers

1. Passende Vorlage aus dem Internet aussuchen und ausdrucken.

2. In Backpapier einschlagen und festklammern.

3. Schokolade schmelzen und mit einem geeigneten Behälter die Symbole nachzeichnen und ausfüllen.

4.  Kurz antrocknen lassen und mit bunten Nonpareilles verzieren. Danach rasch aufheben (nur ganz kurz damit die überfüssige Zuckerdeko runterrieselt), vollständig auskühlen lassen und in die  Cupcakes stecken.

Natürlich lassen sie sich auch wunderbar auf die Cupcakes legen, das sieht dann so aus:


Auch ganz hübsch, oder?

24.05.2013

Schoko-Himbeer-Cupcakes mit Sahne-Frosting: Eine Liebesgeschichte.




Als ich klein war, verbrachten meine Freunde und ich unsere ganzen Sommerferien draußen auf dem Land. Wir fuhren mit Rollschuhen die Gassen entlang, schliefen draußen im Garten meiner Großmutter, badeten am kleinen Wasserfall am Dorfrand oder liefen draußen auf den Feldern und am Waldrand umher. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Treffen in unserem selbstgebauten "Busch-Haus". Für diesen gemütlichen Geheimtreff kürzten wir, fast einen ganzen Sommer lang, akribisch sämtliche Zweige und Büsche 10 Meter entlang des Dorfbaches zu verschieden großen "Zimmern" ,  sammelten Decken, Kleinmöbel die keiner mehr brauchte und  bastelten Deko wie zum Beispiel selbstgeknüpfte Traumfänger. Wir verbrachten fast jede Minute unserer letzten Ferientage in unserem selbstgebauten Versteck, weshalb wir auch ein paar Leckereien brauchten um den Tag zu überstehen.

Nur ein paar Minuten mit dem Fahrrad entfernt, am Rand eines kleinen Waldes, gab es die größten Himbeersträucher mit den besten und saftigsten Himbeeren überhaupt. Wir waren gut organisiert und jeder hatte seine Aufgaben, meine bestand mitunter darin diese leckeren Beeren (genau genommen sind es ja Sammelsteinfrüchte) von den fein stacheligen Zweigen zu pflücken und in  den Vorratsraum unseres geliebten Feriendomizils zu schaffen. Es waren die leckersten Himbeeren und einer der schönsten Sommer meines Lebens.


Die Liebe zu diesen Früchten ist bis heute geblieben und musste nun endlich in meiner Leidenschaft für  Cupcakes  verewigt werden. Es hat sich gelohnt: sie waren köstlich. Durch das milde, sahnige Frosting entsteht eine wunderbare Brücke zwischen den reifen, saftigen Himbeeren und der milden, dunklen Schokolade in den flaumigen Cupcakes.

für 12 Cupcakes braucht man:
270 Mehl
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
120 Butter
150 Zucker
250 ml Milch
1 Ei
1/2 Tafel dunkle Schokolade

250 g Schlagobers (Sahne)
200 g Topfen (Quark)
3 EL gesiebter Zucker

1. Den Backofen auf 165°C (Umluft) vorheizen und ein Muffinsblech mit Förmchen auslegen.

2. Mehl, Backpulver und Salz in einer Schüssel vermischen. Butter, Zucker und Vanillezucker schaumig und das Ei sorgfältig einrühren.

3. Die Schokolade schmelzen und abwechselnd mit der Milch in die Cupcakes rühren. Himbeeren unterheben und in den Teig in die Papierförmchen füllen. Etwa 20-25 Minuten backen.

4. Für das Frosting Sahne aufschlagen und den Topfen sorgfältig unterrühren. Puderzucker  einrühren, in einen Spritzsack füllen und etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

5. Auf die ausgekühlten Cupcakes auftragen und mit einer Himbeere und Zuckerdekor garnieren - fertig!


21.05.2013

Afrikanischer Erdnusseintopf: eine scharfe Variante



Ich hab' es getan. Ich hab' endlich den vielgerühmten Afrikanischen Erdnusseintopf gekocht, von dessen umwerfendem Geschmack einem ständig die Ohren zugelabert werden. Und wisst ihr was? Es ist die Wahrheit. Dieser Eintopf ist beinahe dreist lecker. Ich hab' mich weitgehend an dieses Rezept gehalten und nur ein paar Kleinigkeiten geändert. Leute! Solltet ihr es nicht schon längst getan haben, müsst ihr den ausprobieren - ernsthaft. Ich hab' selten etwas gegessen, dass so gesund, vegan und unfassbar cremig geschmeckt hat! Hier meine scharfe Variante des veganen (Internet-)Klassikers:

für etwa 5 Portionen braucht man:
1/2 Kopf Weißkraut
2 Karotten
1 klein gehackte Chilischote (PiriPiri)
1 TL Thymian
2 TL Cayennepfeffer
1 TL Chilipulver
1 TL scharfes Paprikapulver
1-2 EL Dijon-Senf
1 kleine Dose Kidney-Bohnen
1 kleine Dose Mais
1 Paprikaschote
4 EL Erdnussbutter
1 Packung passierte Tomaten
1 Zwiebel
250 ml Gemüsebrühe
2 EL Kreuzkümmel
1 Zwiebel
1 Schuss Mangosaft

1. Gemüse schälen, putzen und klein schneiden. Weißkraut und Karotten vorkochen und zur Seite stellen.

2. Zwiebel- und Paprikstücke anschwitzen, mit Senf und Kräutern (außer Thymian und Paprikapulver) würzen und kurz mitbraten.

3. Passierte Tomaten und Gemüsebrühe hinzugeben und etwa 5 Minuten kochen. Immer wieder umrühren. Thymian, Paprikapulver und Erdnussbutter hinzufügen und sorgfältig durchrühren.

4. Kidneybohnen und Mais abgießen, hinzufügen und ein paar Minuten köcheln lassen. Aufpassen, dass sich am Boden nichts ansetzt! Am besten serviert man dazu Fladenbrot oder Wildreis und frischen, grünen Salat!

14.05.2013

Vanille Cupcakes mit sahnigem Marshmallow-Frosting {Herzchen im Cupcake}





Wer mich kennt weiß, dass die Suche nach einem neuen Frosting das mir genauso gut schmeckt wie Frischkäse-Mascarpone-Creme mit der Suche nach dem heiligen Grahl zu vergleichen ist. ("To seek the holy grail!") Bei Mia.s Everyday Stories wurde ich fündig: Sahniges Marshmallow-Frosting, das lediglich aus zwei Zutaten besteht, hervorragend schmeckt und rasch zubereitet ist. Die, dazu passenden, Herz-Cupcakes sind ein absoluter Hingucker und gar nicht mal so schwer herzustellen wie man vermutet, die Orginelle Idee zu den hübschen Teilchen hatte  Bake It In A Cake. Wer Lust auf eine wunderhübsche Kuchenvariante davon hat, schaut am besten bei I Heart Food vorbei! Leider hatte ich keinen passenden Keksaustecher weshalb die Herzchen etwas groß geraten sind. Süß sind sie trotdem geworden!

 {Herzchen im Cupcake}


1. Bevor ich euch nun ausführlich erklären werde wie man die hübschen Herzchen in die Cupcakes kriegt, hier noch schnell der Link zum Frosting-Rezept. Ich habe mich fast durchgehend an das Rezept gehalten, habe die Marshmallows aber im Wasserbad geschmolzen (das erschien mir sicherer, ich träume gern mal so vor mich hin und vergesse etwas auf dem Herd) und etwas Vanille hinzugefügt:


2. Mein erprobtes, für mich ideales Teigrezept kennt ihr ja schon von einigen Cupcake-Varianten, die ich im Laufe der Zeit so gebacken habe. Wenn man die Cupcakes aus dem Ofen nimmt, sind sie fluffig weich und warm und lösen sich von selbst aus der Form. Aber dazu folgt in Kürze noch ein ausführlicher Post. Hier die einfache Vanille-Variante:


für 10-12 Cupcakes braucht man:
270 g Mehl
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
120 g Butter
150 g Zucker
250 ml Buttermilch
1 Ei


3.) Mehl, Salz und Backpulver sorgfältig vermischen und in einer zweiten Schüssel Zucker, Vanillezucker und Butter schaumig schlagen. Ei hinzufügen und etwa 1 Minute einrühren. Buttermilch und Mehl-Salz-Backpulver-Mischung abwechselnd in den Teig einrühren, ein Viertel des Teigs in eine andere Schüssel geben und die kleinere Menge rosa einfärben. Den rosa Teig in ein zweites (gefettetes) Muffinsblech füllen - nur ein Löffel pro Mulde, damit der Boden gerade 1 cm bedeckt ist. Etwa 5 Minuten backen aus der Form lösen und mit einem Herz-Ausstecher Herzchen aus den flachen Cupcakes ausstechen.


4. Wenn man einmal weiß wie die Küchlein hergestellt werden ist es gar nicht mehr so kompliziert, oder? Die Muffinsförmchen jetzt etwa zu 1/3 mit Teig befüllen, Herzchen, wie oben auf dem Bild gezeigt, Herzchen gerade hineinstellen und mit dem restlichen Teig bedecken. Ab in den Ofen (165° Umluft)  für etwa 15-20 Minuten. Die Cupcakes auf einem Gitter auskühlen lassen und mit dem Frosting garnieren. Fertig sind die Herzerl-Cupcakes!

11.05.2013

MothersDay {Zweifarbiges Rosenfrosting}




Meine ersten Assoziationen zum Begriff "Muttertag" sind bunt bemalte Porzellantassen und dazu passend gestalte Eierbecher aus den - emsig fuchtelnden, mit Farbe beschmierten - Händen enthusiastischer Kindergärtner und Erdbeeren. Erdbeeren in jeglicher kulinarischer Ausführung. Ob das daran liegt, dass ich meine Erdbeer-Liebe von meiner Mutter geerbt habe oder weil es so schön in diese Jahreszeit passt, weiß ich nicht. Wahrrscheinlich ein bisschen von beidem. Dementsprechend rasch war entschieden weilche Cupcake-Variante es zum heurigen Muttertag geben wird: Erdbeer-Vanille-Cupcakes. Bevor ich nun mit der versprochenen Anleitung zum Auftragen des Rose Frostings beginne, braucht ihr natürlich noch das Rezept für die leckeren Cupcakes:



für 12-14 Cupcakes braucht man:
270 g Mehl (glatt)
1 Prise Salz
2 TL Backpulver
150 Zucker
120 Butter
1 Ei
250 g Vanillejoghurt
1 Handvoll Erdbeeren (klein gewürfelt)

Mehl, Salz und Backpulver sorgfältig vermischen und in einer zweiten Schüssel Zucker und Butter schaumig schlagen. Ei hinzufügen und etwa 1 Minute einrühren. Vanillejoghurt und Mehl-Salz-Backpulver-Mischung abwechselnd in den Teig einrühren. Erdbeeren unterheben, den Teig in ein, mit Papierförmchen ausgelegtes, Muffinsblech füllen und bei 165°C (Umluft) etwa 15-20 Minuten backen. Auf einem Gitter auskühlen lassen und - wenn gewünscht - aus den Förmchen lösen. - Bei Rosenfrostings finde ich es zumeist hübscher wenn die Förmchen abgezogen werden, das ist aber pure Geschmackssache!!



{Tutorial Zweifarbiges Rosenfrosting}

für das Frosting braucht man:
300 g Frischkäse
200 g Mascarpone
100 g Puderzucker
1 Schuss Vanillesirup
1 Msp rosa Lebensmittelfarbe

Alle Zutaten aus dem Kühlschrank nehmen, Puderzucker sieben und mit den restlichen Zutaten verrühren. Das Frosting auf zwei Schüsseln aufteilen und eine davon mit rosa Lebensmittelfarbe einfärben. Bis zur weiteren Verarbeitung kaltstellen.


1. Hand auf's Herz: dieses Frosting ist wirklich keine Hexerei. Mit dieser (1M) Tülle von Wilton wird das Spritzen von Rosenfrostings zum Kinderspiel. Ein bisschen komplizierter wird es mit dem zweifarbigen Frosting, aber auch das ist absolut machbar, seht selbst:


2. Wie bereits im Rezept erwähnt, wird das gesamte Frosting nun auf zwei Schüsseln aufgeteilt und eine der beiden Portionen mit rosa Lebensmittelfarbe eingefärbt. Danach füllt man die beiden Frostings in zwei seperate Einweg-Spritzbeutel (die kann man übrigens auch wunderbar auswaschen und öfter verwenden) oder Tiefkühlsackerl (ist nicht ganz so geschickt, klappt aber nach den ersten paar Versuchen auch recht gut). Bis zur weiteren Verarbeitung in den Kühlschrank stellen.


3. Einen dritten Beutel aufschneiden, mit der Rosentülle versehen und in ein Glas stecken. Die beiden - mit Frosting befüllten - Beutel aus dem Kühlschrank nehmen, die Spitzen aufschneiden (nicht zuviel sonst passen sie nicht mehr in die Tülle) und mit den unteren Öffnungen in die Tülle schieben. - Sollte es nicht auf Anhieb klappen drückt man am besten mit dem Stiel eines Kochlöffels - oder einem ähnlich länglichen, schmalen Gegenstand - etwas nach. Es sollte nun ungefähr so aussehen:


Und weiter geht's ... etwas wackelig ... Verzeiht, ich bin noch ein wenig ungeübt und sollte mir das nächste Mal vielleicht ein bisschen helfen lassen:


4. Nun die Rose spritzen. Dazu müsst ihr lediglich die Kreise von innen nach außen zu ziehen. Den ersten (inneren, kleinsten) Kreis (siehe Bild oben)  spritzt ihr zwei- bis dreimal übereinander und dann erst werden die Kreise nach außen gezogen. So sieht es aus wie eine hübsche Rosenknospe (indem die Mitte etwas höher ist). Das klappt eigentlich auf Anhieb sehr gut jedoch gilt auch hier "Übung macht den Meister" - die Rosen werden immer ein kleines bisschen hübscher. Ich persönlich feile noch am "Abschluss" - also dem äußersten Kreis. Die Zubereitung macht sehr viel Spaß, weil die Cupcakes unglaublich gut ankommen und wunderhübsch sind. Eine weitere Deko-Idee: Ich bestreue sie recht gerne mit Glitzerpuder, dazu verwende ich immer einen feinen Pinsel, den ich in das Puder tauche, am Rand der Dose abklopfe und mit dann nochmal, durch feines Klopfen auf den Stiel, über dem Cupcake verteile. Und fertig sind die Küchlein:


Ich hoffe das Tutorial gefällt euch, denn ich möchte in Zukunft gerne weitere dieser Art posten. Einfach weil ich finde, dass man bestimmte Vorgänge damit deutlich klarer skizzieren, erläutern und verständlich machen kann.  Ich wünsche euch allen -  natürlich besonders meiner lieben Mutter -  einen wunderschönen Muttertag, leckeres Frühstück im Bett und Unmengen an Ruhe und Gelassenheit.

Und für alle die noch nicht eingeschlafen sind und bis jetzt fleißig mitgelesen haben, gibt's nun auch noch eine kleine Foto-Spielerei. Diese Wetter-Szene hat mir so gut gefallen, dass ich sie einfach fotografieren musste, anstatt wie ein aufgescheuchtes Huhn auf die Terrasse zu laufen und die Cupcakes reinzuholen. Hätte sich eh nicht ausgezahlt, hörte es doch just in dem Moment zu regnen: